Pressemitteilung
04.02.2004
Willkommen bei Familotel
Basisinformation zur Kooperation familienfreundlicher Hotels
Kooperation individueller Hotels
Familotel wurde 1994 als Kooperation acht unabhängiger, inhabergeführter Urlaubs-Herbergen in Deutschland gegründet. Diese sind seitdem konsequent auf Familien als Zielgruppe ausgerichtet. Impulsgeber sind die Besitzer der Appartementanlage Sonnenpark im Sauerland und der Hotels Wittelsbach in Berlin, dem Belvedere im Ederbergland, der Fohlenweide in der Rhön, dem Ebi im Schwarzwald, dem Allgäuer Berghof im Allgäu, dem Steinbauer in Oberbayern sowie der Reutmühle im Bayerischen Wald. Der Markenname „Familotel“ drückt die inhaltliche Konzentration auf Familien aus, vereinheitlicht den gemeinsamen Auftritt und dient als ‘Dach’ der heterogenen Mitgliedsbetriebe.
Familienfreundliche Mitglieder
In 2004 sind 35 Familienhotels von drei bis fünf Sternen und in verschiedenster Größe und in fünf europäischen Ländern Kooperationsmitglieder: Mit sechzehn Zimmern ist das Ebi im Schwarzwald das kleinste, das Panoramic im Harz mit 300 Appartements das größte Hotel. Familotels gibt es außer in Deutschland auch in Österreich, Schweiz, Italien und Ungarn.
Neue Mitgliedsbetriebe ab 2004
Vier Hotels konnte Familotel als neue Mitgliedsbetriebe in 2003 gewinnen; drei liegen in Österreich, eines in Südtirol/Italien:
Im ersten Kontakt mit Familotel Mitte der 90er Jahre empfand Stefan Sailer, Besitzer des Familienhotels Sailer im österreichischen Wenns, die Aufnahmekriterien der Kooperation noch als zu hoch. Heute heißt es: „Durch An- und Umbauten erfüllen wir die Anforderungen.“ Die Mitgliedschaft in der Kooperation hat entscheidende Vorteile, weiß er: „Wir setzen uns durch Familotel von unseren Mitbewerbern ab.“ Kinder und ihre Eltern zu verwöhnen ist für Stefan Sailer und sein Team oberste Maxime. Das kleine 3-Sterne Hotel im Tiroler Pitztal bietet mit 60 Betten für die Großen und 20 für die Kleinen ideale Bedingungen für die individuelle Wunscherfüllung. Erstaunlich großzügig fällt die Wellnessabteilung mit zwei Saunen, Dampfbad sowie einem umfangreichen Massageangebot aus. Der kleine Ort Wenns am Eingang des Pitztals profitiert von der Infrastruktur der professionellen Ferienregion. Eine Erlebniswelt mit einem vielfältigen Programm steht vor allem Wanderern und Skifahrern offen.
31 Appartements umfasst die Ferienanlage Sonnberg in Reitdorf im Salzburger Land. Buchbar sind vier verschiedene Typen mit Platz von zwei bis acht Personen. Die gesamte Anlage ist auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste und im Sinne mitreisender Erwachsener ausgerichtet. Seit 1988 hat Familie Witting, Besitzer der Ferienanlage, ihren Service konsequent mit Blick auf familienfreundlichen Urlaub ausgebaut. Von Anfang an gehörten fünf Kinderbetreuerinnen zum Kernteam der Anlage. „ Diese Qualität wollen wir mittels einer zielgerichteten Marketing-Kooperation betonen“, begründet Robert Witting seine Entscheidung. Das Zentrum der Ferienanlage ist autofrei und mit der inkludierten Erlebniskarte „SalzburgerLand-Card“ haben alle Sonnberg-Gäste unabhängig von der Kinderzahl freien Eintritt zu über 190 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Stadt und Land Salzburg. Besonders sportliche Gäste genießen Wildwasserfahren, Rafting oder Canyoning im Sommer und Eislaufen, Skifahren und Pferdeschlittenfahrten im Winter.
Sie sind die'Stars' des 4-Sterne-Apparthotels Aschauerhof im Zillertal: Prächtige Kachelöfen, die in jedem der 31 Appartements stehen und ob warm oder kalt eine wohlige Atmosphäre verströmen. Überhaupt sind die 52, 55 oder 72 Quadratmetern großen Einheiten nach dem Umbau 2002 liebevoll eingerichtet, vier davon in Luxus-Ausstattung. Erst seitdem ist das 100-Betten-Haus im Zillertaler Ort Aschau auf Familien spezialisiert und daher komplett neu im Familienmarkt. „Als wir erfuhren, dass wir die Garantie-Kriterien erfüllen, entschlossen wir uns spontan, Familotel beizutreten. Damit wird unser Engagement für die Zielgruppe Familie betont“, erläutern die Besitzer-Familien Fankhauser und Fiegl. Sie legen sich mächtig ins Zeug: Neben der hohen Wohnqualität machen auch die All-Inclusive-Preise Spaß: Sie beinhalten eine „Wohlfühlpension“ in der das Frühstücksbuffet, die Nachmittagsjause und das abendlich 3–4-gängige Menü sowie ein Galadiner wöchentlich eingeschlossen ist.
Seit 1998 ist das 4-Sterne Familienhotel Huber im Südtiroler Ferienort Mühlbach konsequent auf Familien ausgerichtet – und dies über Generationengrenzen hinweg. Denn die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern, Eltern und Großeltern kennen Edith und Franz Stolz aus eigener Erfahrung. Bereits seit fünf Generationen wird das kleine Hotel von ihrer Familie geführt und stets sind drei Generationen präsent. Daneben kümmern sich um die Gastfamilien im 60-Betten-Haus 14 bis 17 Mitarbeiter. Während sich engagierte Betreuerinnen der kleinen Gäste annehmen, steht für die Älteren Wellness auf dem Programm. Die Saunawelt, eine Beautyabteilung sowie die Erlebnis-Badelandschaft bieten Möglichkeiten zum Relaxen und Entspannen.
„Als Mitglied von Familotel versprechen wir uns eine verbesserte Vermarktung vor allem am deutschen Markt.“, erklären Edith und Franz Stolz zum Familotel- Beitritt. Ihre Gäste erfreuen sich an der atemberaubenden Südtiroler Bergwelt und genießen die Angebote der Ski- und Wanderregion Gitschberg - Jochtal.
Garantieleistungen
Jedes Familotel, unabhängig von seiner Größe, Kategorie oder Lage, bietet die garantierte Kinderbetreuung von mindestens 35 Stunden in jeder Woche des Jahres und zahlreiche infrastrukturelle Angebote sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
Zu achtzig Prozent sind Familotels in privatem Besitz, manche schon seit mehreren Generationen. Familienleben und Kindererziehung wird auch bei den Hoteliers groß geschrieben: Fast alle Hotelleiter haben selbst Kinder - die private Vertrautheit begünstigt die berufliche Sensibilität für die Zielgruppe. Deshalb fällt es den Hoteliers leicht, sich in die Bedarfe und Wünsche ihrer kleinen und großen Gäste hineinzudenken. Erfüllt werden diese dann Tag für Tag von 750 Mitarbeitern in sämtlichen 35 Kooperationsbetrieben.
Preisgefüge
Immerhin ein Drittel der Betriebe bieten ihre Leistungen preiswerter als im letzten Jahr an. Damit ist Familotel auch für Familien mit kleiner Reisekasse interessant. Kinder und mitreisende Erwachsene haben bei der Art ihrer Urlaubsherberge mittlerweile eine große Auswahl: neben dem klassischen Hotelzimmer gehören auch Ferienwohnungen und Appartements zu Familotel. Rund 50 Prozent der angebotenen Zimmer sind 2-Raum Appartements. Sie erfreuen sich bei Familien großer Beliebtheit. Man verwöhnt sich durch die Leistungen von Hotelküche und Service und genießt zudem eine große Bewegungsfreiheit im „Heim auf Zeit“.
Zwei Preisbeispiele verdeutlichen die Spanne: Für eine Woche Aufenthalt im Feriendorf Wildgatter zahlen zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter sieben Jahren 476 Euro für ein Studio mit Halbpension. Der einwöchige Aufenthalt im 2-Zimmer-Appartement unter Palmen am Luganer See kostet die gleiche Familie mit Frühstück 2488 Euro.
Struktur
Das operative Geschäft der gemeinsamen Vermarktung wurde in den Anfangsjahren von der gemeinsam gegründeten GmbH umgesetzt, seit 1999 sind die Hoteliers Eigner der nicht-börsennotierten „Familotel AG“. Vorstand Siegfried Prange leitet vom bayerischen Amerang aus das Unternehmen.
Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit der kooperierenden Hoteliers steht die ständige Qualitätsverbesserung, die Entwicklung weiterer Angebote und die Integration neuer Hotels bei steter Sicherung des Leistungsstandards. Den Erfahrungsaustausch und die stete Kommunikation gewährleisten zwei Mitgliedertreffen pro Jahr.
Vertrieb
Seit 1995 kommuniziert ein gemeinsamer Prospekt die Angebote von Familotel: Er erklärt das Produkt „Familienurlaub“ und weist auf garantierte Leistungen hin. Jedes Hotel stellt sich auf einer Doppelseite vor und führt die gesamte Preisliste auf. Ein Klappsystem mit zusätzlichem Diagramm zeigt übersichtlich die individuellen Leistungen jedes Kooperationspartners, wie Restaurant, Hallenbad, Kochnische, Wellness oder Sonstiges.
Der handliche „Pocketguide“ übernimmt das System der Darstellung. 750.000 Exemplare werden seit letztem Jahr zielgerichtet an junge Familien verteilt.
1996 wurde zusätzlich der InfoService im bayerischen Amerang eingerichtet. Fünf weibliche Angestellte, die meisten selbst Mutter, nehmen Kataloganfragen für alle Hotels entgegen und beantworten Fragen. Rund 90 Prozent der Anrufer sind aufgrund der großen Auswahl noch unentschlossen, in welches Familotel sie fahren. Die Mitarbeiterinnen beraten bei der Auswahl des passenden Hotels, das dann gleich am Telefon gebucht werden kann.
Nicht so persönlich aber zweckmäßig informiert die Website www.familotel.de. Mehr als 20 Prozent der mittlerweile eine Million Gäste nutzen die direkte Buchungsmöglichkeit übers Internet. Neu eingerichtet ist die Seite „Themenhotels“. Hier ordnet Familotel seine Mitgliedsbetriebe den Themen „Wellness“, „Babyhotels“ und „Winter“ zu. Familotel antwortet damit auf die zunehmenden Anfragen nach besonderen Leistungen: Wellnessangebote sind auch für Mütter und Väter im gemeinsamen Urlaub attraktiv; Urlaub mit dem Baby erfordert ein auf diese Situation eingestellte Umgebung. Bei der Wahl des richtigen Skigebietes – mit Kinderskischule? für Kenner und Könner? mit Schneegarantie? - unterstützt die Themenseite „Winter“ den Internetuser. Insgesamt werden die individuellen Leistungen der einzelnen Familotels durch die Themenseite transparent.
DER-Reisebüros und die Reiseveranstalter TUI, Neckermann, KUF, Bambino-Tours, Vamos und IST vertreten seit vielen Jahren Familotels.
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