Rund ums Baby: Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Pekip und Co.

Frühförderung bei Babys: Was ist sinnvoll?

„Das Beste fürs Baby“ lautet die oberste Maxime für junge Eltern. Und das Angebot ist groß, auch im Bereich der Förderung: Babyschwimmen, Krabbelgruppe, PEKiP – das sind nur die bekanntesten Initiativen. Es gibt noch weitaus mehr.

Auf der einen Seite sind so viele Möglichkeiten ja toll. Andererseits: Wie soll man da noch durchblicken?

Und was ist sinnvoll fürs Baby?

Es gibt drei grundsätzlich empfehlenswerte Möglichkeiten:

1. Babyschwimmen

Im Wasser werden Motorik und Gleichgewichtssinn trainiert. Das Wasser regt die Durchblutung an und das Baby gewinnt Selbstsicherheit.
Ebenso wichtig: Die meisten Babys und Eltern haben gemeinsam einen Riesenspaß im Wasser. Anfangen können Sie damit meist ab einem Alter von ca. drei Monaten.

Babyschwimmen ist gut fürs Baby, es sein denn, das Kind ist besonders anfällig für Infektionen.

2. Krabbelgruppen

Die Kleinen haben in Krabbelgruppen Kontakt zu Gleichaltrigen und schauen sich bei Bewegungsspielen Vieles voneinander ab: Drehen, robben, sich irgendwo hochziehen... Das Lernen, die Hauptbeschäftigung eines jeden Babys, wird unterstützt.
Und die Eltern finden hier Gelegenheit, sich auszutauschen – das tut einfach gut.

Ab wann es Zeit für die Krabbelgruppe ist, ist unterschiedlich: Manche Eltern entscheiden sich dafür ab dem sechsten Monat, andere warten noch ein paar Monate länger.
Fragen Sie einfach die Anbieter oder schauen in Internetforen nach, wo sich viele Erfahrungsberichte von Müttern und Vätern finden.

3. PEKiP

Auch PEKiP wird von Experten als sinnvoll gesehen. Eltern treffen sich mit ihren Kleinen in einem gemütlichen, warmen Raum, legen sie ausgezogen auf weiche und angenehme Unterlagen und beschäftigen sich unter Anleitung etwa anderthalb Stunden mit ihrem Säugling. Das fördert ebenfalls die Entwicklung.

Nackt zu sein ist für das Baby angenehm, so ist es ganz frei in seinen Bewegungen.
Und die Großen, nicht selten noch unsicher im Umgang mit dem Baby, üben und lernen ihrerseits, machen Erfahrung und werden sensibilisiert für die Bedürfnisse des Kleinen.

Inzwischen gibt es Angebote, die sich an diesem Konzept orientieren, unter Anderem DELFI (Denken, Entwickeln, Lieben, Fühlen, Individuell) oder FenKid (Frühe Entwicklung von Kindern begleiten).

Bei der Auswahl hilft der Grundsatz: Die Geschmäcker sind verschieden, auch schon bei den Kleinsten. Einfach mal ausprobieren!