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Eingewöhnung in der KiTa

Ein großer Tag: Der Knirps kommt in die KiTa. Zuerst scheint alles gut zu laufen. Aber als Mama sich verabschieden will, ist das Geschrei groß. Und nun?

Die ersten Trennungserfahrungen von Mama und/oder Papa sind eine Herausforderung für Kinder. Manche haben anfangs kein Problem damit, weil alles so aufregend ist und sie die vielen neuen Eindrücke von der Trennung ablenken. Aber sobald das Neue nicht mehr so neu ist und die KiTa (oder die Krippe oder die Tagesmutter) Alltag wird, kommt der Durchhänger. Für Andere ist das alles gleich am ersten Tag zu viel, und sie ertragen es nicht, dass die wichtigste Bezugsperson sie in der neuen Umgebung allein lässt. 

Bild: © dglimages (Fotolia.com)

Umfassende Veränderungen machen Angst und bedeuten Stress für den Gefühlshaushalt (das geht den Großen ja auch nicht anders). Die „Eingewöhnungsphase“ in den Betreuungseinrichtungen hilft den Neuankömmlingen: Eltern und Erzieherinnen arbeiten zusammen, um dem Kind Verlustängste zu nehmen und seinen Trennungsschmerz zu mildern. Mama oder Papa sind in der ersten Zeit dabei, wenn die Kleine die neuen großen und kleinen Menschen und Spielsachen und Räume kennenlernt. Die Eltern signalisieren durch eine ruhige und unaufgeregte Haltung ihrem Kleinen: Hier ist alles in Ordnung. Wenn die Vertrautheit mit der neuen Umgebung wächst, können sie sich Stück für Stück zurückziehen. Anfangs geht die Mama, der Papa nur für ein paar Minuten vor die Tür und kündigt auch an, gleich wieder da zu sein. Reagiert das Kind mit Angst, dann bleibt sie / er eben und probiert es später oder am nächsten Tag nochmal. Nehmen Sie sich Zeit: Jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit beim Zurechtkommen mit den großen Veränderungen, die KiTa & Co. mit sich bringen.

 

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