Mediennutzung: Fernsehen

„Nur noch eine Folge!“

PC, Tablet, Laptop, Smartphone: „Fernsehen“ beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das TV-Gerät. Trotzdem spielt der Fernseher nach wie vor eine große Rolle im Familien-Alltag. Hier gibt es Hilfestellungen zur Frage, wie Eltern mit dem Thema „Kinder und Fernsehen“ umgehen können.

Wir Großen kennen das ja selbst: Die Lieblingsserie freiwillig abzuschalten erfordert einige Selbstdisziplin. Warum? Wir lieben Geschichten, in denen wir uns wiederfinden können. Das geht unseren Kindern nicht anders: Sie identifizieren sich mit den Figuren im Kinderprogramm. Und es ist lustig und unterhaltsam. Da sind wir als Vorbilder gefragt, denn wir werden wenig Erfolg mit Vorschriften haben, die wir selbst nicht einhalten.

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Die digitale Welt bildet eine eigene Herausforderung: Schon Kleinkinder lernen schnell, mit Tablets und Smartphones umzugehen, auf denen Filme & Co jederzeit abrufbar sind.

Experten sagen: Ab drei Jahren können Kinder zusammen mit Mama oder Papa erste kurze TV-Geschichten schauen, zum Beispiel das „Sandmännchen“, das kleinkindgerecht und nicht zu aufregend ist.

Grundsätzlich gilt: Regeln müssen sein und sollten nicht „verhandelt“ werden.

Zwischen vier und sechs Jahren genügen 30 Minuten pro Tag, sieben- bis Zehnjährige sollten nicht mehr als eine Dreiviertelstunde gucken, die Elf- bis Dreizehnjährigen eine Stunde.

Wir können unsere Kids vom Bildschirm ablenken, indem wir sie mit anderen Dingen locken: Zusammen spielen, basteln, kochen, rausgehen, Ausflüge machen. So entdecken sie die Welt mit allen Sinnen und entwickeln die Lust an der Aktivität – wichtiger Ausgleich zur „Glotze“.