Smartphone & Co fürs Kind

„Ich will auch ein Handy!“ ...kräht Ihr Kind irgendwann. Wie reagiert man darauf?

Fakt ist: In einer voll digitalisierten Umgebung haben schon manche Grundschüler ein Smartphone. Und es gibt tatsächlich Dreijährige,  die das Tablet von Mama ausprobieren. Die Eltern sind sich unsicher:

Wie geht man mit dieser rasanten Entwicklung um?

Wir Großen machen es jeden Tag vor: Smartphone und Tablet sind im Dauereinsatz. Natürlich wollen die Kids das nachmachen.
So ein Mobiltelefon hat ja auch Vorteile: Man kann den Nachwuchs stets orten, das verspricht Sicherheit. Andererseits ist dieses Ding auch nicht ungefährlich, wenn man damit nicht umzugehen versteht.

Medienerziehung ist angesagt.

Verbote bringen aber wenig. Der Grundsatz „Lernen aus Erfahrung“ ist auch hier richtig:

Die Kinder dürfen die digitalen Medien und Geräte kennenlernen und nutzen, sofern die Eltern sie dabei begleiten. Allerdings sollte man die Beschäftigung mit den Geräten nicht vor dem dritten Geburtstag erlauben, und dann höchstens eine halbe Stunde am Tag.
Bei Kindern zwischen fünf und neun 45 Minuten, ab zehn maximal neun Stunden pro Woche.

Bildquelle: fotolia.com - svetabezu

Handys kindersicher machen

Grundschüler brauchen noch kein Smartphone, ein einfaches Handy zum Telefonieren und Simsen reicht. Dem Fünft- oder Sechstklässler kann die Mama dann vielleicht mal ihr älteres Smartphone geben – nachdem sie es kindersicher gemacht hat. Das Betriebssystem erklärt, wie das geht.

Und: Nur werbefreie Apps ohne In-App-Käufe zulassen. Hilfe und Rat in diesem Zusammenhang gibt es zum Beispiel bei „Schau hin!“, einer Initiative des Bundesfamilien-Ministeriums.

App-Empfehlungen finden sich auf www.datenbank-apps-fuer-kinder.de vom Deutschen Jugendinstitut. Auf der Webseite der „Stiftung Lesen“ stehen Tipps für Bücher- und Bilderbuch-Apps.

 

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