Zeit fürs Bett aber das Kind schläft nicht

Der kleine Schatz kann noch so müde sein – kaum heißt es „Zeit fürs Bett“, sind Prinzessin oder Mini- Räuber plötzlich wieder hellwach. Aber das scheint nur so, wie Augenreiben und Rumnöhlen beweisen. Seufz! Am liebsten würden sich Mama und Papa einfach selbst ins Kinderbett legen; sie hätten mit dem Einschlafen garantiert keine Probleme... Aber wir haben ein paar Tipps, was Eltern tun können, damit das eigene Bett nicht mehr so lange warten muss.

Das Kind an die Schlafenszeit gewöhnen – dabei helfen, wie so oft, Rituale. Sie verbinden etwas Schönes, Wohltuendes mit dem Schlafengehen. Für Babys und Kleinkinder dimmt man das Licht herunter und sorgt für leise, sanfte Musik: Eine Spieluhr oder ein selbstgesungenes Wiegenlied, Hauptsache, immer dieselbe Melodie.

Vorlesen ist auch jetzt schon eine Option, denn die leise und ruhige Stimme von Mama oder Papa beruhigt, auch wenn die Geschichte noch nicht verstanden wird. Eine solche Atmosphäre wird sich in dem kleinen Köpfchen bald mit Entspannung und Einschlafen verknüpfen. Für etwas größere Kinder passt ein Abendritual aus zwei Teilen: Einmal das gemeinsame Abendessen, das der ganzen Familie gut tut und deshalb ohnehin zur Regel werden sollte.

Eventuelles Trödeln beim anschließenden Zähneputzen vermeidet man mit dem Hinweis: „Und wenn du fertig bist, dann....“ Ja, dann nehmen sich Mama und/oder Papa noch ein bisschen Zeit für Gemeinsamkeit, je nachdem, was Ihr Kind mag (sofern es sich nicht um eine Aktivität handelt, bei der es eher wieder richtig wach wird). Vielleicht ein einfaches Bild malen, ein kurzes Spiel spielen oder eine Viertelstunde an einem Puzzle weitermachen? Manchmal kann man auch gleich zur Gute-Nacht-Geschichte übergehen, die lieben einfach alle Kinder. Dabei kuscheln sie sich nochmal an Mama / Papa – denn Zeit zum Kuscheln muss sein, und außerdem hilft auch das beim Entspannen und Einschlafen.

 

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