Kinder und Stress - gemeinsam ein bisschen runterfahren

Stress ist nicht nur für Eltern ein Thema: Schon Grundschüler und sogar KiTa-Kinder leiden manchmal darunter.

Woran liegt das und was können wir tun?

Alltag in der Familie: Enge Zeitpläne, Hektik, die schon morgens losgeht.
Da ist es nicht leicht, cool zu bleiben. Doch das sollten wir trainieren, denn unsere Unruhe und Ungeduld überträgt sich auf unsere Kids. In der Schule stehen sie dann weiter unter Druck. Und ihr Terminkalender ist oft schon so voll wie unser eigener. Kein Wunder, dass sie Stress-Symptome entwickeln.

Kinder und Stress - was tun?

Zuerst einmal sollten Sie die Situation analysieren: Haben die Kids noch genug Zeit für sich, zum Spielen nach der Schule, in ihrer Freizeit? Oder vermitteln wir ihnen ungewollt noch mehr Druck, weil sie unbedingt ihre vielen Talente nutzen und ausbilden sollen, um später alle Chancen zu haben?

Wir wollen alle das Beste für unsere Kinder, und das ist gut und richtig so. Nur kann es leicht passieren, dass wir unseren Nachwuchs überfordern.
Natürlich müssen wir viele Entscheidungen treffen. Dabei sollten wir aber auch auf unser Gespür für ihre Bedürfnisse achten, ihre Wünsche herausfinden, ihre Entwicklung berücksichtigen, die bei jedem dieser kleinen Individuen eine eigene Geschwindigkeit hat. So können wir die Stressgefahr verringern.

Eltern können eigentlich ganz einfach feststellen, ob es zu viel wird oder nicht: Wenn die Kinder ihren Zeitplan mit Begeisterung und Freude bewältigen, ist alles in Ordnung.
Andernfalls alles ein bisschen runterfahren und ein anderes Programm starten: Gemeinsam relaxen zum Beispiel.

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