Kommunizieren von Anfang an

„Sag mal `Mama´, mein Schatz!“ – „Oder `Opa´!“ – „Nee, sie sagt natürlich als erstes `Papa´!“

Jeder in der Familie hat so seine Vorstellungen, welches das erste Wort des neuen Familien-Mittelpunkts sein wird. Das kommt zwar erst um den ersten Geburtstag herum, aber die Vorbereitung aufs Sprechenlernen beginnt schon im Mutterleib.

Die Stimme der Mutter begleitet das Baby schon vor der Geburt. Und sobald es auf der Welt ist, hört das Kleine ständig Menschen sprechen. So kann es sehr bald sprachliche und nicht sprachliche Laute unterscheiden.

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Stadien der Kommunikation

Bis zum ersten Wort durchlaufen Babys mehrere Stadien der Kommunikation:
Erst entzücken sie die Großen durch ihr Gurren, dann fangen sie an, Vokale nachzuahmen und in der „Lallphase“, also etwa im 4. bis 6. Lebensmonat, kommen die ersten einzelnen Silben aus dem kleinen Mündchen. Mehrere Monate später folgt das (von den Großen so ersehnte) „Einwortstadium“. Ob nun „Mama“, „Opa“, „Papa“ oder doch „Auto“ das Rennen macht: Nur ein ein Jahr später, mit etwa zwei Jahren, kann das Kleinkind schon 200 Wörter sprechen. Damit das alles funktioniert, muss es ein Gegenüber geben, das sich mit dem Kind beschäftigt und ihm viel Aufmerksamkeit schenkt

Arten der Kommunikation

Schreien, Gurren, Lallen, Blickkontakt: Babys signalisieren von Anfang an, dass sie kommunizieren wollen. Anfangs geht es vor allem um die Mimik von Mama, Papa und den Anderen im Umfeld. Doch zunehmend reagiert das Baby auf alle Formen der Kommunikation: Sprechen und Singen, Erzählen und Erklären, Trösten und Rumblödeln... Und das Schöne dabei: Solche „Sprachförderung“ macht allen Beteiligten viel Freude.