Mit dem Baby vor der Geburt sprechen?

Schon vor der Geburt mit dem Baby sprechen, den Bauch mit der eigenen Lieblingsmusik beschallen – bringt das was? Ab wann hört das Kleine, was hört es und wie kommen die Töne an? 

Sobald das kleine Gehör entwickelt ist, also ungefähr ab der 25. Woche, hört das Kleine ständig, vor allem die Geräusche im Körper der Mutter: Wie sie atmet, das Rauschen des Blutkreislaufs, auch ihr Darmgrummeln. Töne von außen durchdringen diesen Dauer-Klangteppich nur, wenn sie lauter sind als dieser. Experten sagen, dass das Ungeborene vor allem niederfrequente Anteile von Sprache und Musik hört: Bässe, tiefe Stimmen. Das Ganze wird dann noch gedämpft durch das Fruchtwasser.

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Anders ist es mit der Stimme der Mutter: Das Kind hört sie deutlicher und erkennt sie nach der Geburt auch als vertraut wieder. Deshalb macht es durchaus Sinn, mit dem Kleinen schon vorher zu sprechen – und Freude macht es auch. Oder immer wieder etwas vorsingen oder vorspielen, gern auch die eigene Lieblingsmusik. Studien haben gezeigt, dass sich die kleinen Menschlein an diese Musik erinnern, wenn sie auf der Welt sind, und sie gern hören. Kommt das Baby dann auf die Welt, dringen alle Geräusche ungefiltert an die kleinen Ohren, der vertraute Tonmix im Uterus fehlt. Dieses Wissen können sich die Eltern zunutze machen: Unruhige Babys legen sich Mama oder Papa auf den Bauch. Das Kleine hört die vertrauten Geräusche und ist beruhigt.

 

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