Mutter Kind Bindung Stärken

Man kann es nicht oft genug betonen: Ein liebevolles Elternhaus gibt Kraft fürs Leben. Die Eltern-Kind-Bindung in den ersten drei Jahren hat großen Einfluss darauf, wie sich der kleine Mensch später in der Welt zurechtfindet. In den letzten Jahren haben sich auch Hirnforscher mit diesem Thema befasst. Und sie können nur bestätigen, was die Erfahrung schon lange lehrt: Eltern-Liebe macht Kinder stark. 

Bild: © Pixabay.com

Kinder brauchen die intensive Bindung zu Mama und Papa (oder zu festen Bezugspersonen). Das unterstützt ihre Entwicklung ungemein. Wer von Anfang an die Erfahrung von Sicherheit macht und sich in einer freundlichen Welt wiederfindet, wer in den ersten Lebensjahren erlebt, dass die Bedürfnisse von Körper und Seele zuverlässig erfüllt werden, kann sich bestmöglich entwickeln.

Ist die emotionale Umgebung, in die ein Mensch hineingeboren wird, schwierig, erlebt er Vernachlässigung, dann werden Stresshormone produziert, und das schadet der Entwicklung des jungen Gehirns. Liebe dagegen macht schlau, widerstandsfähig und hält gesund. Studien mit Heimkindern haben gezeigt, dass Kinder ohne feste Bezugspersonen schlechter lernen und eher sozial auffällig werden können.

Anders, wenn die Kindheit glücklich, also voller Liebe und Zuwendung war: Dann wird man als Erwachsener selbstständig und mit starken Widerstandskräften das Leben meistern, bindungsfähig sein und selbst viel Liebe geben können.Übrigens: Ein liebevolles Elternhaus ist auch ein entspanntes Elternhaus. Die ständige Sorge, irgendwas falsch zu machen, bedeutet Stress, nicht selten Überforderung. Mal ein bisschen innehalten, die vielen Terminpläne beiseite legen und lieber irgendwas gemeinsam unternehmen. Das ist entspannend, stärkt die Eltern-Kind-Bindung und obendrein haben alle Spaß dabei.

 

Alle Erziehungstipps lesen