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Resilienz - stark für sich und andere

Manche Menschen kommen mit Krisen und extrem harten Erfahrungen in ihrem Leben besser zurecht als andere. Sie verfügen über Resilienz – eine besondere innere Widerstandskraft. Wir können viel dazu tun, dass unsere Kinder diese wertvolle seelische Stärke entwickeln.

Resiliente Menschen erkennt man daran, dass sie um ihre Stärken und Schwächen Bescheid wissen, dass sie sich über ihre eigenen Gefühle im Klaren sind und zugleich die der anderen erkennen und verstehen. Sie können sich gut in ihre Mitmenschen hineinversetzen. Die innere Stabilität zeigt sich auch darin, dass man die eigenen Probleme mutig und erfolgreich anpackt, sich aber auch Hilfe holt, wenn es nötig ist, und dass man mit Stress klarkommt.

Diese Seelenstärke wird aufgebaut, wenn Kinder enge und gute Bindungen zu ihren Eltern haben. Wenn sie Werte vorgelebt bekommen wie Achtsamkeit, Mitgefühl, Wertschätzung für sich und andere, wenn sie Anerkennung für etwas Gelungenes erfahren, die Eltern ihnen zugleich zeigen, dass sie ihrem Nachwuchs etwas zutrauen: Das schaffst du! Und wenn du uns dabei brauchst, sind wir da! So lernt ein Kind: Ich kann etwas, ich bin stark und toll. Aber auch die anderen um mich herum sind wichtig und verdienen Aufmerksamkeit. Resilienz bedeutet, für sich selbst gut zu sorgen, so dass man Kraft auch für Andere hat; es bedeutet, an sich zu glauben und Krisen als überwindbar zu empfinden. Schicksalsschläge sind auch für resiliente Menschen hart, aber nicht zerstörerisch. Im Gegenteil: Oft machen sie die innere Stärke noch stabiler.

 

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