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Spiel- und Krabbelgruppen: Neue Kontakte für Groß und Klein

Schlafen, Essen, Spielen – der „Tagesplan“ für Kleinkinder ist überschaubar, doch das junge Gehirn lernt ununterbrochen, die Neugier ist ständiger Antrieb, die Entwicklung der Kleinen verläuft rasend schnell. Wichtig und wertvoll: Der frühe Kontakt zu Gleichaltrigen. Spiel- und Krabbelgruppen bieten dazu beste Gelegenheit.

Schauen, staunen, Kontakt aufnehmen: Kleinkinder ab dem zweiten, dritten Lebensjahr erleben einander intensiv in der Spiel- und Krabbelgruppe. Das Zusammentreffen der Stepkes scheint nach außen hin nichts weiter zu sein als ein neugieriges aufeinander Zugehen, mit Spielen, Streiten, sich wieder Vertragen, Weiterspielen.

Doch das Ganze ist ein komplizierter, vielschichtiger und langer Lernprozess: Die Erfahrung, dass es auch „die Anderen“ gibt. Dass man mit denen was anfangen kann. Dass sie auch ihren Kopf haben. Was das heißt: Teilen. Dass das gemeinsame Spielen was Schönes ist. Und was Schwieriges. All das ist den Kleinen natürlich nicht bewusst, aber sie „er-leben“ es praktisch, im Hier und Jetzt, in einer Art „Real-Life-Workshop“ zum Thema Sozialverhalten.

Die Eltern sollten immer dabei sein, wenn die Kleinen sich kennenlernen und ihre ersten Kontakte ausleben, das gibt den Kindern Sicherheit und den Eltern die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen, zu schlichten, zu trösten, zu loben. Krabbelgruppen kann man privat zu Hause organisieren oder die Angebote von Stadt, Gemeinde und kirchlichen Trägern nutzen. Von solchen regelmäßigen Treffen profitieren auch die Großen: Es sind immer mehrere da, und während die Einen aufpassen, können die Anderen in Ruhe einen Kaffee zusammen trinken und sich austauschen.  

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