Ab wann soll mein Kind in die KiTa?

Viele Eltern fragen sich das schon während der Schwangerschaft. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hilft bei der Antwort, denn sie belegt:

Kinder, die schon vor dem dritten Geburtstag in KiTa & Co betreut werden, entwickeln sich besser. 

Bessere Sprachkompetenz, bessere Körperkoordination, seltener übergewichtig: Es hat viele Vorteile, die Kleinen nicht erst mit vier oder fünf Jahren, sondern schon bevor sie drei sind, in eine Betreuungseinrichtung zu geben.

Das gilt allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur unter bestimmten Voraussetzungen. Eltern sollten laut der erwähnten Studie nach KiTas Ausschau halten, in denen die Gruppen sozial gemischt sind. Das ist längst nicht überall so.
Dabei bringt gerade der Kontakt zwischen Kindern aus verschiedener sozialer und kultureller Herkunft viel: So erleben sie jeden Tag, dass es Vielfalt gibt, dass nicht alle Kinder dasselbe fühlen und wollen und dass sie sich unterschiedlich verhalten.

Wertvolle Erfahrungen in der KiTa

Solche Erfahrungen in ganz jungen Jahren sind wertvoll, weil sie noch nicht auf Vorurteile treffen, sondern schlicht zur Kenntnis genommen werden.

In der Studie steht weiter, dass auch die Mitgliedschaft in Sportvereinen die kindliche Entwicklung fördert. Wer mag, könnte das bei Gelegenheit in der KiTa ansprechen und eine Zusammenarbeit mit Sportvereinen vorschlagen – in Form von gemeinsamen Angeboten. 

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