Advent mit Kindern - Santa Claus, Väterchen Frost und Weihnachtsmann

Die Adventswochenenden sind also meist voll verplant. Vielleicht gelingt es aber trotzdem, ein bisschen Zeit zu finden für den „Geschichten-Nachmittag“, bei dem die Familie beisammensitzt und alle den Adventsteller plündern, während die Großen erzählen und die Kleinen zuhören. Das ist wunderbar entspannend.

Alle Kinder lieben es, wenn man ihnen vorliest. Haben Sie das alte Grimms Märchenbuch noch irgendwo? Toll sind auch Geschichten aus Opas Kindheit, als es im Winter noch viel mehr Schnee gab, der Weihnachtsmann nur ganz wenige, einfache Geschenke brachte, und ein dicker roter Apfel und Walnüsse auf dem Adventsteller etwas Besonderes waren.


Wer sind Santa Claus oder Väterchen Frost?

Und wusstet ihr, fragt dann Papa in die Runde, dass der Weihnachtsmann in Russland „Väterchen Frost“ und Amerika „Santa Claus“ heißt? Wieso denn „heiliger Klaus“, fragt das älteste der Kinder zurück, das schon Englischunterricht hat. (@Papa: Vorher im Netz informieren.)

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Santa Claus bringt die Geschenke nicht am Heiligen Abend wie unser Weihnachtsmann, sondern erst in der Nacht danach. Früher kam er durch den Schornstein – und blieb dabei ganz sauber, wie lustig!
Und die Geschenke stopfte er in die Strümpfe, die die Kinder an den Kamin gehängt hatten. Strümpfe? Da passt doch gar nichts rein! Gelächter in der Runde.

Andere Kinder auf der Welt kennen gar keinen Weihnachtsmann, weil sie einer anderen Religion angehören als dem Christentum.

Den Kindern davon zu erzählen ist doppelt sinnvoll: Sie lernen etwas über andere Gebräuche und Sitten. Und weil sie noch völlig unvoreingenommen sind, können Vorurteile erst gar nicht entstehen.

 

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