Helikopter-Eltern - wie zuviel Vorsicht schaden kann

Helikopter-Eltern sind laut Wikipedia „überfürsorgliche Eltern, die sich (wie ein Beobachtungs-Hubschrauber) ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten, um diese zu überwachen und zu behüten“.

Was sollten Sie als Eltern beachten?

Mütter und Väter wollen ihre Kinder beschützen, sie unterstützen, ihnen die Kindheit leicht und schön machen.
Was ist daran verkehrt? Natürlich nichts.

Es kommt nur drauf an, wie wir an die Sache rangehen. Auch hier gilt: Zuviel des Guten ist kontraproduktiv.

Erinnern wir uns an die eigene Kinderzeit: Was haben wir nicht alles angestellt, aber eben auch erlebt und daraus gelernt, gerade weil die Eltern nicht ständig in der Nähe waren und aufpassten?

Selbständigkeit ist wertvoll

Selbständigkeit ist ein hohes Gut, das jeder kleine Mensch nur durch eigene Erfahrungen gewinnen kann. Kinder wollen und sollen die Welt entdecken, ausprobieren, auch mal auf die Nase fallen – nur so lernen sie, wie man im Leben zurechtkommt.

Zuviel Vorsicht kann schaden

Psychologen stellen fest, dass Kinder von Helikopter-Eltern als junge Erwachsene Schwierigkeiten mit der Unabhängigkeit und Problemlösung haben. Wir sollten unseren Kids nicht alles hinterhertragen, müssen sie nicht überall hin chauffieren, sollten sie den Streit und Auseinandersetzungen mit anderen Gleichaltrigen auch selbst austragen lassen (sofern nicht Gewalt im Spiel ist).

Wenn wir sie aus Furcht, sie könnten sich verletzen, nie klettern oder balancieren lassen, werden sie keine gute Motorik entwickeln und verletzen sich später erst recht.

Nur wenn wir unserem Nachwuchs nicht alles und jedes abnehmen, kann sich entwickeln, was alle Eltern für ihre Kinder wollen: Kompetenzen zur Problembewältigung und Selbstvertrauen