Ist Fremdbetreuung gut für mein Baby oder Kleinkind?

Fremdbetreuung: Auf die Qualität kommt es an 

Viele Eltern vertrauen ihre Kinder der KiTa, dem Hort oder der Tagesmutter an. Ist das für die Kinder gut oder nicht? Ganz einfach: Stimmt die Qualität, dann ist die Fremdbetreuung sinnvoll und hilfreich.

In einer sehr guten KiTa, einem 1-A-Hort oder bei einer erfahrenen und liebevollen Tagesmutter entwickeln sich Kinder prima, sagen Experten. 

Wie findet man die Qualität der Fremdbetreuung heraus?

Einige der wichtigsten Faktoren: Die Gruppengröße – kleine sind besser, so dass die Erzieherinnen genug Zeit für jedes Kind haben.
Besonders Babys und ganz Kleine brauchen dauerhaft dieselbe Bezugsperson.
Nehmen Sie Angebote wie Schnuppertage wahr, sprechen Sie ausführlich mit den Fachkräften: Welche Qualifikation haben sie, welche Berufserfahrung? Wirken die Erzieher verständnisvoll, feinfühlig, auch belastbar und durchsetzungsstark?

Fragen Sie in der Kindertageseinrichtung auch, ob es ein Qualitätsmanagement gibt. Und wie ist der Hort, die KiTa eingerichtet? Gibt es genug Platz, extra Bereiche oder Funktionsräume zum Basteln, Malen, auch zum Ausruhen? Bietet die Tagesstätte passende Spiele, Bastelmaterialien, CDs und Bücher für die unterschiedlichen Altersgruppen? 


Ausbildung der Tagesmutter

Auch die Qualität der Tagesmutter klärt man in ausführlichen Gesprächen und mit Hilfe des persönlichen Eindrucks vor Ort. Hat sie eine entsprechende Fortbildung gemacht? Wie viele Kinder hat sie bisher betreut? Wie beschäftigt sie die Kinder? Welche Medien nutzt sie? Was gibt es zu essen?

Es braucht etwas Zeit und Engagement, einen Betreuungsplatz zu finden, der passt. Dann aber dürfen Eltern auch darauf vertrauen, dass es ihrem Kind gut geht und aus der „Fremd“- bald eine „Vertraut“-Betreuung wird, bei der sich die Kleinen wohlfühlen und die sie in der Entwicklung voranbringt.