Lebenslange Beziehungen: Geschwister

Welche ist die längste Beziehung im Leben? Die meisten von uns werden wohl antworten: Die zu meinen Geschwistern. Das Band zwischen den Kindern in einer Familie ist einzigartig.

Ein paar interessante Tatsachen über eine unauflösliche Verbindung: Geschwister

Anfangs müssen Mama und Papa aufpassen: Wenn das erste Kind ein Geschwisterchen bekommt, möchte es sich kümmern, möchte das Baby bemuttern, lieb zu ihm sein.

Das Ältere ist aber selbst noch zu jung, um zu wissen, dass nicht jede Form der Zuwendung dem kleinen Brüderchen oder Schwesterchen gut tut. Da sind Achtsamkeit und geduldiges Erklären gefragt: „Nein, mein Schatz, das Baby kann noch kein Kaugummi kauen, mit den Bauklötzen spielen, die spitzen Buntstifte benutzen.“
Auch als Babysitter sind größere Geschwister frühestens ab 14 Jahren geeignet. 

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Beim gemeinsamen Aufwachsen lernen Geschwister viel voneinander

Neben inniger Zweisamkeit gibt es natürlich auch immer wieder Streit und Konkurrenzdenken, das ist sinnvoll: Die Kinder lernen Geduld und Toleranz, also wertvolle Fähigkeiten für das spätere Leben. Geschwister verstehen sich intuitiv; sie kennen einander intensiv, üben das Aushalten von und den Umgang mit Konflikten und entwickeln dabei emotionale Stabilität.

Geschwister sind sich gegenseitig Antreiber, Kritiker, Ratgeber, enge Freunde. Sie hassen und sie lieben sich, und auch, wenn der Kontakt später für kurze oder sogar längere Zeit mal abbricht:

Die Verbindung wird immer da sein. Und das ist für Eltern eine wunderbare Gewissheit.

 

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