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Oma oder Krippe? - Das sind die Vorteile

Eine gute und zuverlässige Betreuungseinrichtung zu finden steht bei vielen Eltern ziemlich weit oben auf der Wunschliste. Was gute Kinderbetreuung ausmacht, dafür hat die unabhängige Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de) einige Leitlinien aufgestellt, an denen man sich orientieren kann. Die wichtigsten Aussagen: Wann ein Kind betreut werden kann, ist individuell ganz unterschiedlich. Die einen sind besonders kontaktfreudig, die anderen weniger.

Aber grundsätzlich schadet laut Expertenmeinung auch eine frühe Betreuung (noch vor dem 2. Geburtstag) nicht. Die besten Ratgeber sind hier die individuellen Bedürfnisse – die des Kindes und die eigenen. Im Übrigen betreut eine professionelle Einrichtung wie Krippe oder KiTa nicht zwangsläufig „besser“ als die eigene Großmutter. Regelmäßige Verfügbarkeit ist ein wichtiges Qualitäts-Kriterium. Da kann Oma punkten im Vergleich mit Krippen- und KiTa-MitarbeiterInnen, die manchmal selbst von Überlastung sprechen.

Es kann auch sein, dass eine vertraute Erzieherin geht und eine neue kommt. Für Kinder ist so eine Veränderung stressig – noch ein Punkt für die Großmutter. Für Eltern ohne „Oma-Option“ gilt bei der Suche nach der richtigen Einrichtung: Gucken, ob die Chemie stimmt zwischen ihnen und dem Personal. Wenn diese Beziehung harmonisch ist, nützt das auch dem Kind. Und einen großen Pluspunkt haben Krippen und KiTas der Oma dann doch voraus: Den täglichen Kontakt zu Gleichaltrigen, der die Sozialkompetenz fördert und beim Lernen hilft.

 

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