Halloween - Huhu! Wie macht das Gruseln Spaß!

Die Gänsehaut beim Anblick von Monstern, die eigene Verwandlung in ein Schreckgespenst – Kinder freuen sich auf Halloween, weil sie am Gruseln Freude haben. Worauf man dabei achten muss und was das kontrollierte Schaudern den Kindern bringt.

Die „fünfte Jahreszeit“, der Fasching oder Karneval, ist reserviert für Prinzessinnen, Indianer oder Clowns. An Halloween aber laufen ausschließlich Schreckgespenster und Hexen, Vampire und Monster durch die Gegend.

Das Wort „Halloween“ kommt vom englischen „All Hallows’ Eve“ (der Abend vor Allerheiligen). Aus uralten keltischen Volksbräuchen ist ein lustiges Volksfest geworden, das wir Anfang der 90er Jahre aus den USA importiert haben.

© Bild: JenkoAtaman (fotolia.com)

Kinder haben einen Heidenspaß daran, und natürlich gilt es, den Grusel kindgerecht zu gestalten. Dafür braucht es gar nicht viel, denn die kindliche Fantasie spielt die Hauptrolle dabei.

Und so kann man ganz einfach aus alten Klamotten und Bettlaken schwarze Spinnen-Kostüme und schaurige Gespenster-Hüllen machen. Vampiren malt man „Blutstropfen“ in die Mundwinkel und große schwarze Ringe um die Augen. Ein schwarzer Umhang ist schnell fertig. 
Bei alldem macht das gemeinsame Ausdenken und Schneidern und Anmalen den größten Spaß.

Wer zu Hause eine Kinder-Halloween-Party veranstaltet, braucht unbedingt ausgehöhlte Kürbisse, die von innen leuchten. Bastelanleitungen gibt es im Internet. Dort findet man auch grausliche Halloween-Rezepte: Hexensuppe, Gespenster-Salat oder Vampir-Bowle.

Bleibt die Frage: Ist das Gruseln und sich Fürchten nicht womöglich schädlich für die jungen Seelchen der Kids? Nein, denn sie erleben das Ganze ja als konstruiertes Schaudern unter dem Schutz der Erwachsenen. Und sie nehmen als Mini-Gespenster selbst daran teil. 
Wenn man Furcht oder Grusel einordnen kann und weiß, dass das, was Angst macht, einem nicht wirklich was tun kann, ist alles gut – und die Kinder lernen ganz nebenbei, ihre Angst vor Monstern zu besiegen.

 

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